Instrumentarium zur Gestaltung individualisierter virtueller Produktentstehungsprozesse in der Industrie 4.0


Arbeit in der digitalisierten Welt
Nahezu jede Form der Erwerbsarbeit in Deutschland wird heute von informations- und kommunikationstechnischen Arbeitsmitteln begleitet. Die Arbeit mit digitalen Medien und Werkzeugen wird in naher Zukunft zum gemeinsamen Nenner der modernen Erwerbstätigkeit. Mit der Digitalisierung entstehen neue Tätigkeitsprofile und neue Formen des vernetzten Arbeitens beginnen sich zu etablieren. Zugleich wird die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik immer komplexer, die Grenzen zwischen realer und virtueller Arbeitswelt immer fließender, der Umgang mit großen Mengen digitaler Daten immer prägender. Damit gewinnt die gute Gestaltung digitaler Arbeit eine herausragende Bedeutung für die Zukunft der Arbeitswelt
Verzahnung von Wissenschaft und Praxis zur Zielerreichung
Das Verbundprojekt gliedert sich in vier Arbeitspakete der Grundlagenforschung sowie vier Pilotprojekte und ein Umsetzungsprojekt. Die Grundlagen für das Verbundprojekt werden maßgeblich von den Forschungspartnern erarbeitet. Das im Verlauf des Projektes zu entwickelnde Instrumentarium wird im starken Wechselspiel mit den Pilotprojekten der Industriepartner erarbeitet, angewendet und validiert. So fließen nicht nur die Ergebnisse aus den Arbeitspaketen der Forschung in die Pilotprojekte, sondern Erkenntnisse aus der Praxis der Industriepartner fließen zurück in die Arbeitspakete und somit auch in das zu entwickelnde Instrumentarium.

Praxiserprobtes Instrumentarium zur Gestaltung virtueller Produktentstehung
Ziel des Verbundprojekts ist ein intelligentes Instrumentarium zur Implementierung von Szenarien digitaler Arbeit bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung der Produktentstehung. Das Instrumentarium besteht aus einer Datenbank verfügbarer digitaler, insb. virtueller Lösungen und ihre spezifischen Potentiale zur Gestaltung der Arbeitswelt, einer Methodik zur Identifikation unternehmensindividueller Bedarfe für digitale Lösungen, einem Vorgehensmodell zur arbeitnehmergerechten Implementierung der Technologien und einer Plattform für den Breitentransfer.
Nachhaltige Gestaltung der digitalen Transformation im Produktentstehungsprozess
Das Fraunhofer IEM wird auf Basis des Instrumentariums branchenübergreifend Unternehmen befähigen, Szenarien digitaler Arbeit für die Produktentstehungsarbeit zu implementieren. Hierzu wird das Instrumentarium vom Fraunhofer IEM und myview weiter verbessert und gepflegt. Die Universität Bielefeld sowie das Fraunhofer IEM und IOSB-INA werden über Workshops mittelfristig die Ergebnisse an ein breites Netzwerk von Unternehmen insbesondere des Maschinen- und Anlagenbaus herantragen und entsprechende Beratungsangebote erarbeiten.

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