Intelligente Aufwertung der manuellen und teilautomatisierten Arbeit durch den Einsatz digitaler Kommunikationstechnologie


Die digitalisierte Produktion erfordert sozialverträgliche Gestaltungskonzepte
Mit der Digitalisierung von Herstellungsverfahren ändern sich auch in industriellen Produktionsumgebungen die Arbeitsinhalte und das Arbeitsumfeld der Beschäftigten. Hierfür sind neue Ansätze der Gestaltung menschlicher Arbeit im Sinne der Beschäftigten erforderlich. IntAKom geht davon aus, dass eine sozialverträgliche Integration von innovativen digitalen Technologien in Produktions- und Arbeitsverfahren ergänzender Konzepte bedarf. Der inhaltliche Schwerpunkt des Verbundprojektes liegt darauf, solch ein Referenzmodell für die „gute digitale Assistenz“ zu entwickeln und zu erproben.
Entwicklung individueller Aufwertungsstrategien
Auf Basis einer Analyse der Arbeitssysteme in den drei Anwenderunternehmen werden individuelle Aufwertungskonzepte erarbeitet und als Pilotlösung umgesetzt. Beschäftigte werden in den Lösungsprozess einbezogen, um die Nutzbarkeit der Anwendungen und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern gewährleisten zu können. Die Bewertung erfolgt entlang dreier Kriterien: der technischen Optimierung von Abläufen, der menschengerechte Gestaltung von Arbeit sowie der Weiterentwicklung von Arbeits- und Organisationskulturen.

Ein Referenzmodell für gute digitale Assistenz in der Produktion
Das Ziel des Vorhabens IntAKom ist die Entwicklung, Erprobung und Dokumentation eines übertragbaren Modells zur systematischen und ganzheitlichen, Mensch, Technik und Organisation umfassende Aufwertung von manuellen und teilautomatisierten Arbeitssystemen in der Produktion durch digitale Kommunikationstechnologie. Auf Basis der Projektergebnisse wird ein Handbuch erstellt, in welchem interessierten Unternehmen Methoden zur Analyse, Nutzenbewertung und Konzeptentwicklung, sowie einen Umsetzungsleitfaden zur Verfügung gestellt werden.
Gute digitale Assistenz als Vorbild: Wie setzt es sich durch?
Die in den Anwenderunternehmen umgesetzten Lösungen bilden die Basis für das Referenzmodell für „gute digitale Assistenz“, welches in einem Handbuch veröffentlicht wird. Eine Webseite führt neue Anwender schrittweise an die Thematik heran. Hierdurch verfügen Unternehmen künftig über praxisnahe und erprobte Beispiele für eine gute und lernförderliche Gestaltung von Arbeitsorten und –prozessen. Das interdisziplinär aufgestellte Konsortium wird auch über die Projektlaufzeit hinaus mit Demonstratoren, Beratungen und Schulungen als Transferstelle für Unternehmen, Lehre und Wissenschaft dienen.

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